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Wenn die eigene Welt Kopf steht… Strategien zum Weiterkommen

<img"Mandalas_Painted by: Barbara Liechti©"/>04. März 2018 Barbara Liechti©

Hier gehts zum ErMUTIGungsSnack live: 
https://youtu.be/-skTONSUstY

Alle Mandalas sind in einer für mich äusserst schwierigen Zeit entstanden. Gezeichnet von mir, in einer Zeit, wo meine Seele keinen Halt mehr fand. Das Leben schien für mich sinnlos. Ich fühlte mich alleine, verlassen, wie ein alter Besen zur Seite gestellt. Die Welt wäre ohne mich ein besserer Ort. So mein damaliges Denken. Ich wollte nicht mehr. Und doch… wollte ich… wollte ich das nächste Kapitel meiner Lebensgeschichte zu schreiben beginnen. Doch ich hatte keine Ahnung wie.

Diese Erfahrungen haben mich als Mensch als auch als individualpsychologische Beraterin weiter, weiser, noch verständnisvoller, einfühlsamer gemacht. Zu erfahren wie es sich anfühlt "eigentlich" zu wollen... und doch nicht zu können... und dann doch zu können... wenn die Zeit dafür gekommen ist... eine prägende und unglaublich erMUTIGende Erfahrung und Gewissheit. 

Das Zeichnen von Mandalas – resp. das Ausmalen von Mandalas… die Farben… nur das Mandala und ich - es war lange Zeit die einzige Möglichkeit, mich "am Leben" zu erhalten. Es gab nur mich und die Farben, die Formen. Alles andere, alle Reize von aussen… weg… Abschalten. Die Reizüberflutung, die Gedanken- und Gefühlsüberflutung… es war zu viel für mein Seelenleben. Das Malen war für mich die einzige Möglichkeit, innerlich einigermassen zur Ruhe zu kommen.  

Es war meine Überlebensstrategie. Wir alle haben unsere Eigenen. Für mich war resp. ist es die, wenn mich die Reize von aussen überfluten… der Rückzug nach innen. Stille. Ruhe.

Und dann… irgendwann… nach X Mandalas… ging es in meinen Leben weiter. Es ist eine tief in mir verwurzelte Grundüberzeugung für die ich sehr dankbar bin: "es geht immer wieder irgendwo ein Türchen auf". Und so war es denn auch. Eine Tür nach der anderen begann sich zu öffnen. Kleine Schritte. Die Emotionen kamen manchmal über mich wie Tsunamiwellen. Warfen mich mit aller Wucht auf mich selbst zurück. Lebensstil in Reinform. Denken – Fühlen – Handeln. Manchmal wird eine Lebens-Grundüberzeugung erst Jahre später wirksam. Doch jeder Gedanke, wirklich jeder Gedanke ist ein Saatkorn. Und jedes, wirklich jedes Saatkorn spriesst und wächst… und wird zur erlebten Realität. Denken – Fühlen – Handeln. Ein untrennbares Trio. Es ist der eigene Anteil am LebensGeschehen. Für mich eine selbst erfahrene Tatsache. Eine selbst erfahrene Realitätsstudie.

Das Leben ist ein Bumerang. Jeder Gedanke, den ich denke, wird für mich erlebte Realität.
Das mag für einige harter Tobak sein. Doch: es ist so 😉

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<img"Individualpsychologische Beratung und Coaching Barbara Liechti sitzend"/>Barbara Liechti
Rebenweg 5
3274 Bühl b. Aarberg
+41 79 455 49 64
barbara.liechti.ip@gmail.com

Ich freue mich auf Sie!

Am 03.07.2017 – nach einer wirklich sehr langen, sehr entmutigenden Lebenszeit – sagte mir mein Mann nach 30 gemeinsamen Lebensjahren, dass er die Scheidung will. Ein für mich logischer und folgerichtiger Entscheid. Doch was danach mit mir geschah… das hatte ich nicht ansatzweise erwartet. Ich stürzte ab. Und kaum jemand bekam’s so richtig mit. 

Die Jahre zuvor waren aus ganz unterschiedlichen Gründen für mich sehr, sehr schwierig. Die folgenden 8 Monate übertrafen alles. Ich bin eine starke Person. Zum Glück. In diesen acht Monaten lernte ich mich auf eine völlig neue, tiefe, wegweisende Art kennen. Und ich lernte mein Umfeld kennen. In der Krise zeigt sich der wahre Charakter eines Menschen. Auch so eine Lebensweisheit. Die sich für mich so sehr bestätigte. Zeitweise stand ich am Abgrund. Ich wusste nicht, wie's weitergehen sollte, hatte Angst, fühlte mich völlig hilflos, ohnmächtig. Ich wollte nicht mehr leben. Dies haben zwei Menschen realisiert und waren auf ihre ganz persönliche Art für mich da. Oder, wenn es weitere realisiert haben, haben sie geschwiegen. Ich weiss es nicht. Heute verstehe ich auch, dass es Momente im Leben eines Menschen geben kann, wo er sich nicht mitteilen kann. Wo die Sprache versagt, wo die Kommunikation aussetzt. 

Das Zeichnen hat mir geholfen. Sehr. Es hat mich über Wasser gehalten.

Ich lebe nun seit gut vier Monaten alleine. Mein ganzes bisheriges Leben habe ich zurückgelassen. Alles. Ich fühle mich heute sehr gut. Frei, gelöst, bei mir. Glücklich. Vor gewissen Emotionen schütze ich mich (noch). Meine Seele braucht noch etwas Zeit um durchzuatmen. Ob ich mich jemals wieder in eine tiefe Partnerschaft einlassen will… Denken - Fühlen - Handeln. Alles hat seine Zeit und das ist gut so. Die Erinnerungen an Ereignisse verblassen… das Gefühl dazu bleibt… eingebrannt in der Seele. Und es gibt Gefühle, die habe ich kennen gelernt und damit ist's jetzt auch gut. Gefühle wollen gelebt werden, erlebt werden, manchmal auch einfach ausgehalten werden. Es ist ok, für eine Weile abzutauchen... um innerlich "gereinigt" - wie Phönix aus der Asche - wieder ins Leben zurückzukehren, am eigenen (Er)-Leben wieder aktiv teilzunehmen, das eigene (Er)-Leben aktiv und bewusst zu gestalten. 
Ich bin für mich selbst verantwortlich. Und so entscheide ich, wo's langgehen soll, so verlasse ich meine eigene Komfortzone in meiner Weise immer wieder um Neues zu tun, Neues zu erleben, anderes Denken als bisher zu trainieren. Ich bin die Regisseurin meines eigenen (Er)-Lebens! Wie befreiend doch diese ErKenntnis ist! 

  • Ich bin glücklich
  • Ich bin gut genug so, wie ich bin
  • Ich entscheide selbst
  • Ich übernehme die Verantwortung für mich und mein Denken – Fühlen – Handeln
  • Ich bin stark
  • Ich darf Fehler machen
  • Ich bin wertvoll, liebevoll, beghert
  • Ich bin bunt, fröhlich, attraktiv, humorvoll, spannend
  • Andere sind da
  • Das Leben ist schön

Alles hat seine Zeit und alles hat seinen Sinn. Wovon ich (unbewusst) überzeugt bin, das wird sich in meinem Leben bestätigen. All jene die sagen, die Individualpsychologie sei eine «Kochbuch-Psychologie»… tja… darüber könnte ich einen weiteren Artikel schreiben. Klar ist für mich, dass die Individualpsychologie den Menschen und seine gesamte Lebensgeschichte aufnimmt und wenn gewollt, enorm viel ErMUTIGung möglich ist. ErMUTIGung, sein Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Nicht immer einfach. Doch emotional lohnend und selbst-erMUTIGend!

Zahlreiche Erfahrungen haben mich geprägt. Ich bin zentriert, bei mir, innerlich in Balance. Heute bin ich mit Menschen aus aller Welt in aktivem Kontakt, wo ich eben diese Erfahrungen, mein Wissen zur Verfügung stellen darf, um diesen Menschen ein Stück ihres Weges leichter machen zu dürfen. Was für ein Geschenk!

Ich ging durch eine für mich empfundene emotionale Hölle. Ich ging diesen Weg alleine. Tjja… wozu ich das tat… wozu ich mich entschied, diesen Weg alleine zu gehen… wieder ein eigener Artikel wert.

Es mag für einige arrogant klingen: doch ich bekomme Rückmeldungen von Menschen, die mich als Vorbild sehen, die mich "bewundern". Wie auch immer… nach aussen haben nur ganz wenige mitbekommen, wie schlecht es mir zeitweise gegangen ist. Ganz bewusst will ich die Botschaft vermitteln, dass nach jeder schweren Zeit wieder die Sonne scheint. Das Leben verläuft nun mal nicht linear und wir werden immer wieder dazu eingeladen, über uns selbst nachzudenken und Veränderungen zuzulassen. Namhaft zu meinem heutigen Wohlbefinden trägt meine Wohnsituation bei. Meine Wohnung entspricht genau mir. Ich fühle mich willkommen und "geliebt". Ich darf bei Menschen leben/wohnen, die mich nehmen wie ich bin, die mich anlächeln, ja sogar anstrahlen, wenn ich nachhause komme! Wow! was für eine wunderschöne Erfahrung!  Es gibt Menschen in meinem Umfeld, die sicherstellen, dass ich jeden Tag Arbeit habe… ob es Klienten sind, die mir ihr Vertrauen schenken, ob es Mandate sind, die ich ausführen darf. Ich bin sehr dankbar. Es ist für mich erlebte Gemeinschaft und Zugehörigkeit.

Dieser Blog ist sehr persönlich. Es ist eine andere Art des Verarbeitens. Und wer weiss… da ich zum Glück nicht alleine auf dieser Welt wandle… hilft der eine oder andere Satz jemanden. Im Wissen: «hei… du bist nie alleine!» «Es gibt immer jemand, der dir zuhört, der dich versteht», "es gibt immer Lösungen". 

"Alte Lösungen sind nur für ebenfalls vergangene Probleme gut.
Wenn Sie kreativ sein wollen, vergessen Sie einfach, dass Sie Erfahrungen haben"
- Paulo Coelho, Der Sieger bleibt allein -

Wie sagte mir gestern ein mir extrem lieber Mensch: «manchmal reicht es aus, einfach gemeinsam eine Sache zusammen auszuhalten».
Ich liebe das Leben und es ist schön, gibt es mich.

Ich wünsche mir, dass Sie sich das auch sagen können – aus tiefster Überzeugung heraus!

Die Gedanken sind frei…

01. März 2018_Barbara Liechti©

Version 1856/1865 —gefunden auf: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Gedanken_sind_frei

1. Die Gedanken sind frei,
Wer kann sie errathen?
Sie rauschen vorbei
Wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wißen,
Kein Jäger sie schießen.
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei.

Jede/r ist für sein Denken selbst verantwortlich. Stellen wir uns doch die Frage: soll „es“ für uns denken oder wollen wir bewusst denken? Je bewusster wir denken, je bewusster treffen wir unsere Entscheidungen. Und übernehmen auf diese Weise mehr und mehr die Regie unseres (Er)-Lebens. Unser Gehirn ist ständig in Aktion. Und so erstaunt es nicht, dass wir lediglich einen Bruchteil von unserem "Denken" realisieren. 
Denken, Fühlen, Handeln. Das untrennbare Trio.  
Vom (Lebens)-Statist zum (Lebens)-Gestalter.

2. Ich denke was ich will
Und was mich beglücket,
Doch alles in der Still
Und wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren
Kann niemand verwehren.
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei.

Denken wir tatsächlich WAS wir wollen?
Denken wir tatsächlich was uns glücklich macht?
Wir denken ununterbrochen... wie hört sich das hörbare Selbstgespräch an? Wie sprechen wir mit uns? 

Mögliche Übung:
Wenn wir einmal davon ausgehen, dass der laut ausgesprochene Gedanke für das Unterbewusstsein hörbar ist… Welche Veränderung könnte sich nach und nach einstellen, wenn Sie ab sofort erMUTIGenden, positiven, freudvollen, erwartungsvollen Gedanken denken und hörbar sagen würden? Wäre sicher spannend, das herauszufinden :-) 

Machen wir unsere Wünsche und Bedürfnisse wiederholt nicht wichtig, werden wir in ein emotionales Defizit abdriften; und kommen mehr und mehr innerlich unter Druck. Diesen Zustand halten wir je nachdem lange aus… bis es eben nicht mehr geht… und brechen dann mit einer „Hauruck-Übung“ aus.

Mögliche Übung:
Wie wäre es, deutlich früher auf die eigenen Bedürfnisse zu hören und sie immer wieder auch auszuleben?

3. Und sperrt man mich ein
Im finsteren Kerker,
Das alles sind rein
Vergebliche Werke;
Denn meine Gedanken
Zerreißen die Schranken
Und Mauern entzwei:
Die Gedanken sind frei.

Die Schranken und Mauern, die sich Jede/r selbst erbaut hat.
Indem wir uns unsere Grundüberzeugungen aus Erfahrungen und Schlussfolgerungen aus frühester Kindheit zusammengestiefelt haben. Und munter halten wir als Erwachsene diese—damals geltenden - Schranken und Mauern aufrecht. Unsere Emotionen behalten wir "im Keller" weggesperrt. Emotionen zu zeigen ist für zahlreiche Menschen nach wie vor ein Zeichen von Schwäche.
Wie befreiend es doch ist, mutig zu seinen Emotionen zu stehen, sie zu zeigen! eMOTIONen bewegen uns. 
Wir verhalten uns -  vor allem wenn wir innerlich unter Druck kommen - wiederholt unbewusst wie damals als wir noch Kleinkinder waren… und wundern uns, dass sich das Ergebnis nicht ändert. Es macht wenig Sinn, Veränderung zu erwarten, und immer wieder dasselbe zu tun.

Mögliche Übung:
Was liesse sich verändern? Was wären Sie bereit, (anders) zu denken als bisher? Auf welches (entmutigende) Verhalten könnten Sie sich vorstellen, verzichten zu wollen? Was können Sie aus der aktuelle Situation lernen? Was braucht es, damit Sie bereit sind, Ihre (Erlebens)-Welt, Ihre Komfortzone (kurzzeitig) zu verlassen? Info: sobald wir unsere Komforzone verlassen, kreieren wir in unserem Gehirn neue Gedankenpfade. Neues tun bedeutet neue Erfahrungen machen. Neue Erfahrungen machen bedeutet lernen. Neue Erfahrungen  machen bedeutet... was für Sie?

Die Gedanken sind frei! Sie sind immer frei das denken zu wollen, was Sie wollen, was Ihnen guttut, was Sie beflügelt, was Sie ErMUTIGt.
Kein anderer denkt für Sie. Sie sind Ihr eigener Gedankenkreateur.

4. Nun will ich auf immer
Den Sorgen entsagen,
Und will mich auch nimmer
Mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen
Stets lachen und scherzen
Und denken dabei:
Die Gedanken sind frei.

Welch ErMUTIGende Entscheidung, sich auf stärkende, positive Gedanken fokussieren zu wollen!  Denken und sagen Sie nicht länger, was Sie nicht wollen.
Denken und sagen Sie ab sofort, Was Sie Wollen. Das ist ein kleiner, doch wesentlicher Unterschied der den Unterschied machen wird.

5. Ich liebe den Wein,
Mein Mädchen vor allen,
Die thut mir allein
Am besten gefallen.
Ich sitz nicht alleine
Bei einem Glas Weine,
Mein Mädchen dabei:
Die Gedanken sind frei.

Umgeben Sie sich mit Menschen und Situationen, die Ihnen guttun! 

"Denke, die Welt ist ein Jammertal, dann denkst du dich hinab.
Denke, die Welt ist ein Freudenfest, dann denkst du dich hinauf.
Und es wird immer mehr Anlässe zur Freude geben, weil du nach dem Gesetz der Resonanz anderen Menschen und anderen Situationen im Leben begegnest.

Jetzt entscheide, was wählst du über die Welt zu denken
Schmerz oder Frieden – deine Wahl"
(Quelle unbekannt)

Gedanken zum Thema Veränderung

<img"Foto_by_Barbara_Liechti©_201801_Pontresina_Winterlandschaft_unbewachter_Bahnübergang"/>… löst Ängste aus

"Wenn ich schon nur daran denke…"
Dies könnte einer der ersten Gedanken sein, wenn an Veränderung gedacht wird. Und schon lassen wir’s lieber bleiben… weil wir doch so einiges nicht einschätzen können. Wir stellen uns Fragen wie: „was, wenn’s nicht gut kommt?“

Solange Sie sagen: „ich kann das nicht“, „ich bin nicht gut genug“, „andere sind besser“, „ich traue mich nicht“…solange wird dies Ihre immer wiederkehrende Realität sein. Der Weg zur Veränderung beginnt bei der Angst. Da wo Ihre Angst ist, da geht es lang. Stellen Sie sich Ihren Ängsten und Sie kommen weiter. Übrigens: ganz unter uns gesagt; wir befürchten meist viel mehr, als schlussendlich dann wirklich eintrifft! Wir sind super darin, uns die buntesten Worstcase-Szenarien auszudenken! 

Hier geht's zum ErMUTIGungsSnack-Video: https://youtu.be/A3KBTK-cTHg


"Nicht die Dinge selbst beunruhigen den Menschen,
sondern die Vorstellungen, die er sich von den Dingen macht"
- (Epiktet 50-138 n.Chr.) –

"Nicht die Erlebnisse diktieren unsere Handlungsweisen,
sondern die Schlussfolgerungen, die wir aus diesen Erlebnissen ziehen"
– Alfred Adler 1870 – 1937) –

Zahlreiche Menschen fürchten sich davor, was sie alles verlieren (könnten) und sehen dabei nicht, die vielen Möglichkeiten, Chancen, was sie alles dazu gewinnen können.

 

Veränderung als Konstante im Leben
Nichts bleibt wie es ist. Früher oder später stellt sich eine Veränderung ein, zwingt uns das Leben eine Veränderung auf, wollen wir selbst eine Veränderung bewusst herbeiführen weil…
Auch dann, wenn wir uns „eigentlich“ gar nicht verändern wollen, bringt dies zahlreiche Chancen mit sich. Chancen, die wir zu Beginn womöglich übersehen, nicht wahrhaben wollen. Den „Stier“ bei den Hörnern packen und etwas Neues zulassen - das könnte Ihr Motto werden ;-) 

Das untrügliche Wissen in sich „wenn ich es wirklich will… dann schaff‘ ich’s!“
Wenn Sie es sich vorstellen können, dann schaffen Sie es auch! Schritt für Schritt vorwärts gehen. Raus aus dem Grübeln – rein in die Bewegung!

Ja sicher, Veränderung braucht Mut – mal mehr, mal weniger
Doch Mut tut gut! Mutig zu sein macht Spass, macht Freude, macht Lust auf mehr, erzeugt SelbstverTrauen.Ich bin mir sicher: wenn Sie Veränderung wirklich wollen, dann kann Sie nichts und niemand aufhalten. Sonst finden Sie tolle Entschuldigungen, Ausreden, Erklärungen warum’s so bleibt wie’s ist… Es ist so wichtig, dass Sie bewusst Veränderung in Ihrem Leben zulassen, ja sie bewusst selbst herbeiführen. So lernen Sie Neues und legen in Ihrem Gehirn dadurch neue Gedankenpfade an. Sie lernen.
Also: wollen Sie Veränderung in Ihrem (Er)-Leben lassen? Ja! Was könnte ein erster Schritt sein?

Loslassen
Im Leben ist es manchmal so, wie wenn wir uns von Baum zu Baum schwingen: um von einem Ast zum nächsten hangeln zu  können, müssen wir die eine Hand irgendwann loslassen, damit wir den nächsten Ast greifen können. In dem Augenblick, in dem wir loslassen und den nächsten Ast noch nicht ergriffen haben, in diesem kurzen Augenblick ist unsere Hand frei und wir könnten abstürzen. Manchmal wissen wir ganz genau was zu tun ist, damit wir glücklicher, freier, uns selbst sein könnten. Manchmal sind wir sogar in der Lage, eine kleine Veränderung herbeizuführen… doch wir bleiben «zur Sicherheit» dennoch in unserer Komfortzone. Effektives LosLassen löst Angst, Unsicherheit aus, so dass wir uns (wieder) dazu entscheiden, besser auf unserem bekannten Ast sitzen zu bleiben. Den kennen wir wenigstens, wissen wo seine «Schwachstellen» sind und fühlen uns «auf sicherem Terrain». Vielleicht bricht der Ast dann irgendwann doch ab… und DANN sind wir dazu gezwungen, uns der neuen Situation anzupassen… ob es uns gefällt oder nicht. Also wozu auf diesen Moment warten? 

Fazit: die eigene Erfahrung ist der einzig wahre Weg herauszufinden, was für Sie stimmt. Nicht länger zweifeln, nicht länger nachdenken – handeln!
Alles ist eine Frage der selbst getroffenen Entscheidungen. Jede und jeder ist für sich selbst verantwortlich. Sie auch ;-)

Auf dem Weg
Vorsicht vor Fallen wie „es muss perfekt sein“, „Fehler machen ist nicht erlaubt“ Perfektionismus ist nicht erstrebenswert. Fehler machen dagegen schon. Denn die Fehler, die wir machen, sind unsere besten Lehrmeister! Also: machen Sie Fehler und lernen Sie daraus!

Korrekturen anbringen
Auch das ist wichtig und richtig; in sich hinein fühlen. Spüren, ob die Richtung, die Entwicklung stimmig ist. Sollten sich die Dinge in eine andere Richtung entwickeln, als es Ihnen gut tut => Richtungskorrektur! Umgehend.

Zur Ruhe kommen, Stabilisieren – neue Gewohnheiten entstehen lassen
Je nach Intensität und Dauer der Veränderung braucht die Seele Zeit um die Eindrücke zu ordnen, zu verstehen und zu verarbeiten. Suchen Sie sich Möglichkeiten zur inneren Ruhe zu kommen. Besinnen Sie sich auf Ihre frühe Kindheit: was taten Sie damals, um sich innerlich wieder zu beruhigen?
Geben Sie sich Zeit, legen Sie Pausen ein. Hören Sie auf sich.
Und bald wird das Neue zur Gewohnheit… Behalten Sie sich die Achtsamkeit, die Sie sich während der Veränderungsphase aufgebaut haben, aufrecht! 

Aus eigener Erfahrung
Wie oft liegen wir bei unseren Erwartungen völlig daneben; schlussendlich kommt so vieles anders, besser als erwartet.
Wo wir Ablehnung erwartet hatten, erleben wir Akzeptanz, Verständnis, Respekt u.ä.
Wo wir glaubten, völlig alleine, verlassen zu sein… machen wir wiederholt die Erfahrung, dass es Menschen gibt, die da sind. Plötzlich tauchen sie auf… und sind auf ihre eigene, wunderbare Weise da. Niemand muss alleine sein!  Es gibt so viele Möglichkeiten der Gemeinschaft.
Wo wir glaubten, nicht gut genug, nicht stark genug, nicht selbständig genug etc. zu sein, stellt sich schlussendlich heraus, dass wir gut genug, stark genug, selbständig genug – eben GENUG! sind.
Wo die Gefühle uns zu verschlingen drohten, wir keinen Ausweg sahen und in der Dunkelheit zu versinken drohten… braucht die Seele einfach mal eine Verschnaufpause… taucht ab um sich zu regenerieren; um dann wie Phönix aus der Asche in neuem Glanz und in neuer Stärke wieder aufzustehen.

"Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird.
Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll"

- Georg Christoph Lichtenberg -

Veränderung beginnt immer bei dir selbst!
Wenn du es dir vorstellen kannst, dann schaffst du es auch! 

Sieben Gedanken... zum Thema Mut

<img"Foto_by_Quelle_bekannt_Weisser_Hai"/>

05. November 2017 / Barbara Spring

Hier geht's zum Video: https://youtu.be/IbS1oGK7xXU


Definition gemäss Duden:
Fähigkeit, in einer gefährlichen, riskanten Situation seine Angst zu überwinden; Furchtlosigkeit angesichts einer Situation, in der man Angst haben könnte.
[grundsätzliche] Bereitschaft, angesichts zu erwartender Nachteile etwas zu tun, was man für richtig hält.

Synonyme zu Mut:
Beherztheit, Bravour, Draufgängertum, Entschlossenheit, Forschheit, Furchtlosigkeit, Heldentum, Kühnheit, Risikobereitschaft, Rückgrat, Tapferkeit, Unerschrockenheit, Verwegenheit, Wagemut, Waghalsigkeit, Zivilcourage; (gehoben) Mannhaftigkeit; (bildungssprachlich) Heroismus; (umgangssprachlich) Courage, Mumm, Schneid, traute; (leicht abwertend) Tollkühnheit; (veraltend) Bravheit, Herzhaftigkeit

 

Was ist Mut?
Den Anforderungen des Lebens mutig, in positiver Grundeinstellung begegnen zu wollen.

  • Mut zur Bereitschaft, Verantwortung – primär für sich selbst – übernehmen zu wollen.
  • Mut zu Transparenz, Offenheit, Ehrlichkeit, Verbindlichkeit.
  • Mut authentisch zu sein – auch wenn wir dadurch ab und zu anecken.
  • Mut auch immer wieder die Bereitschaft zu haben, den ersten Schritt zu tun!
  • Mut Konflikten begegnen zu wollen – und sie auf gleichwertige Art und Weise lösen zu wollen – mutig win-win-Situationen schaffen zu wollen.
  • Mutig den eigenen Standpunkt klar zu machen und wenn notwendig, auch zu vertreten. Den Mut zu haben, ab und zu auch anzuecken.
  • Mutig zu akzeptieren, dass wir nicht von der ganzen Menschheit geliebt werden – Ablehnung mutig begegnen und aushalten zu wollen – ich bin gut genug so, wie ich bin!
  • Mutig eigene Fehler eingestehen und: daraus lernen zu wollen.
  • Mutig die eigenen Grenzen zu kennen, zu setzen, zu verändern – mutig auch die Grenzen anderer anzuerkennen, zu respektieren – was für mich gilt, soll auch für dich gelten: bis hier her und nicht weiter! Gegenseitiger Respekt.
  • Mut zu Beharrlichkeit, Ausdauer – diese Eigenschaften braucht es, um ein Ziel erreichen zu können.
  • Mut um Neues kennen zu lernen, Neues auszutesten.
  • Mut zum Träumen und diese Träume in die Realität umzusetzen.
  • Mut zu sich selbst stehen zu wollen – Mut zur Andersartigkeit, zur Eigenartigkeit.
  • Mut zur Eigenständigkeit.

Entmutigung vs. ErMUTigung
Was wir nicht gut können, tun wir immer wie weniger und können es dadurch immer wie weniger gut – bis wir davon überzeugt sind, es nicht zu können. Für uns wird dies dann zu einer Schwäche, zu einem Manko. Wir entmutigen uns selbst.
Was wir gut können, haben wir immer und immer wieder getan, geübt, trainiert… solange, bis wir es so gut konnten, so dass es für uns zu einer Stärke geworden ist. Wir erMUTigen uns selbst.
Womit haben Sie aufgehört? Was üben Sie schon gar nicht mehr? Was tun Sie nie wieder, weil es ja das letzte Mal… als Sie es endlich wieder einmal versuchten, für Sie so schrecklich endete?
Übung macht den «Meister». Was Sie unbedingt wollen, bekommen Sie auch hin. Es braucht einfach etwas Mut… siehe dazu auch unter Punkt 4.

Erlernte Muster
Was «Hänschen» gelernt… tut «Hans» immer wieder. Die in der frühen Kindheit erlernten Muster, Denkweisen, Handlungsstrategien begleiten uns unser Leben lang. Entscheidungen, die wir als Erwachsene treffen, folgen grösstenteils den in der frühen Kindheit gestellten Weichen. Mit anderen Worten: wir verhalten uns als Erwachsene unbewusst wie damals, als wir Kleinkinder waren. Lassen Sie diese Aussage einen Augenblick auf sich wirken… welche Muster kommen Ihnen in den Sinn? Welche Muster kommen Ihnen nur zu bekannt vor?

Was könnten Sie womöglich einmal anders denken, anders tun? Es ist auf jeden Fall mehrere Versuche wert! Erweitern Sie Ihren Entscheidungs- und Handlungsspielraum.

Selbst- vs. FremderMUTIGung
In erster Linie ist jede/r für sich selbst verantwortlich. So sind wir auch immer wieder dazu eingeladen, die bewussten negativen Selbstgespräche in bewusste, erMUTigende Selbstespräche umzuwandeln.
Wie hätten Sie denn gerne, dass man mit Ihnen spricht? Beginnen Sie jetzt gleich selbst damit und seien Sie Ihr eigener ErMUTIGer / Ihre eigene erMUTIGerin!
Realisieren Sie, wenn Sie von aussen erMUTigt werden? Mit einem wohlwollenden Lächeln, einem Dankeschön, einem Feedback, einer Geste…

Die Angst vor der Veränderung und die ErMUTigung der Erkenntnis des Gewinns
Sich zu verändern löst bei zahlreichen Menschen Angst aus. Angst vor der Veränderung weil das, was danach sein wird, nicht bekannt, nicht einschätzbar ist.
Und wenn diese Hürde einmal genommen, fällt dem Neuen, dem Anderen die Maske der Furcht ab… kommt die Erkenntnis, dass das Neue, das Andere einfach anders und sehr bald schon wieder Routine ist.

Vorsicht Infektionsrisiko: ErMUTigung ist ansteckend
Wie reagieren Sie, wenn Sie erMUTigt sind?
Wie reagieren Sie, wenn Sie erMUTigt werden?
ErMUTigung ist ansteckend…

 

«Alles sagt mir, dass ich kurz davorstehe, eine falsche Entscheidung zu treffen.
Aber wer handelt, macht zwangsläufig auch Fehler. 
Was will die Welt von mir? Dass ich keine Risiken eingehe? 
Dass ich wieder dahin zurückkehre, wo ich herkomme, 
und nie den Mut aufbringe, ja zum Leben zu sagen?»

(Paulo Coelho, Elf Minuten)